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Jakowlew Jak-130 |
Verweise: Jak-131 Jak-135 K-36 L-29 L-39 M-200 M-346 MiG-AT S-54 von 1990 Su-28 |
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Geschichte:Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde ein neuer Strahltrainer für die Fortgeschrittenen-Ausbildung der russischen Luftwaffe als Ablösung der Aero L-29 bzw. L-39 ausgeschrieben. Vier Konstruktionsbüros beteiligten sich an dieser Ausschreibung: Suchoj mit der S-54, Mjassischtschew mit der M-200, Mikojan-Gurewitsch mit der MiG-AT und Jakowlew mit der Jak-130. Im Mai 1992 wurden die Projekte Mikojan-Gurewitsch MiG-AT und die Jakowlew Jak-130 zum Sieger erklärt und der Bau von Prototypen freigegeben. Die Entwicklungsarbeiten an der Jak-130 begannen im Jahr 1987. 1993 wurde ein Kooperationsvertrag mit der Firma Aermacchi (Italien) für die Entwicklung und Vermarktung geschlossen. Die Firma Aermacchi hatte wesentlichen Anteil an der Entwicklung, unter anderem bei den Windkanal-Untersuchungen und der Erprobung der Fly-by-wire-Steuerung. Der Entwicklungsprototyp Jak-130D hatte seinen Erstflug am 25.04.1996. Die Triebwerke Klimow RD-35M sind eine modifizierte russische Form des slowakischen Triebwerks Povazské Strojàrne DW-2S (Variante des russischen Triebwerks Lotarew DW-2); zukünftig soll das Progress ZMKB AI-222-25 Triebwerk (24,5 kN Schub) zum Einsatz kommen, eine Weiterentwicklung der DW-2 mit höherer Leistung. 2001 wurde die Zusammenarbeit mit der italienischen Firma Aermacchi aufgekündigt, da beschlossen wurde das keine Maschine in der russischen Luftwaffe zum Einsatz kommen darf, die in Zusammenarbeit mit ausländischen Partner gebaut werden. Daraufhin wurde die Jak-130 mit rein russischer Avionik ausgerüstet. Aus dem Vergleich mit der Mikojan-Gurewitsch MiG-AT ging im Jahr 2002 die Jak-130 wegen der wesentlich moderneren Auslegung als Sieger für die russische Luftwaffe hervor. Drei Jak-130 wurden zur Erprobung gebaut. Am 26.07.2006 stürzte eine Jak-130 ab, soll aber durch eine neue Jak-130 ersetzt werden. Seit Ende 2007 werden 12 Jak-130 für die russische Luftwaffe zur Flugerprobung gebaut. Algerien bestellte 16, Libyen 6 Maschinen. |
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Technische Daten:Typ :zweisitziger Strahltrainer für Waffen- und Einsatzausbildung Jak-130 Triebwerk :zwei Klimow RD-35M mit je 21,6 kN Schub Leistung :Höchstgeschwindigkeit 1.037 km/h in 4.500 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 12.500 m; max. Reichweite 2.550 km Gewicht :Leermasse 4.600 kg; max. Startmasse 9.500 kg Abmessungen :Spannweite 9,72 m; Länge 11,49 m; Tragflügelfläche 23,52 m² Bewaffnung :Waffenzuladung von 3.000 kg an sieben Pylonen und zwei Stationen für leichte Luft-Luft-Raketen an den Flügelenden; Raketenbehälter B-8 für 20 ungelenkte 80-mm-Luft-Boden-Raketen S-8 bzw. B-13 für 5 ungelenkte 122-mm-Luft-Boden-Raketen S-13, Kanonenbehälter UPK-23-250 mit einer zweiläufigen Grjazew-Schipunow 23-mm-Kanone GSch-23L, Kurzstrecken-Luft-Luft-Raketen R-60M bzw. R-73, bis zu acht 250-kg Bomben, KMGU Submunitions-Behälter und Zusatztanks |
Versionen:Jak/AEM-130 :Projekt aus der Zusammenarbeit mit dem Entwicklungspartner Aermacchi (Italien); auch als AJ-130 bezeichnet Jak-130D :Entwicklungsprototyp der Jak/AEM-130; Jak-130 :Version für die russischen Luftstreitkräfte mit rein russischer Ausrüstung |
letzte Änderung : 22.02.2008 |
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